Contesten aus Namibia: Kalle DM3BJ im Team V55B

Unser OV-Mitglied Kalle DM3BJ ist seit dem 13.03.2012 in Afrika unterwegs. Zuerst zum Sightseeing in Südafrika, und seit einigen Tagen nun in Namibia. Er nimmt zusammen mit einigen anderen Funkamateuren von dort aus am CQ-WPX-Contest teil. Die Funkfreunde sind zu Gast bei Andre V51B und nutzen das Contestcall V55B. QSL via DM3BJ. Hier einige Fotos:

Das Team: ganz links der Bruder von David (kein om). XYL Gillian, David, Richard und Kalle

Das QTH von Andre V51B -> der Arbeitsplatz von V55B

Andre V51B, der Gastgeber, probiert das Team-Shirt. Dahinter XYL Gillian.


Die Crew musste nach dem Frühstück pausieren. Nachbars Hund blockierte den Fußschalter…


Richard mit K3 in cw – vor dem Defekt

Der „Kühlschrank“ ist das Netzteil für die PA rechts daneben.


Hauptarbeitsplatz mit FLEX 500A (SDR-TRX) – ein Traum!

Vielen Dank, lieber Kalle, für die Bilder. Wir wünschen Dir und der Crew viel Erfolg im Contest und eine Menge interessante und positive Erlebnisse. Ein ausführlicher Bericht erwartet alle Interessierten zu unserem Mai-OV-Abend am 04.05.2012 – 18:30 Uhr MESZ in der Gaststätte „Am Ferberturm“  und zum Thüringen-Treffen am 19.05.2012 in Erfurt..

Mining Activity 07.07.2011 – MA-DL110 erfolgreich aktiviert

Schmirchauer Höhe (Quelle: Wikipedia)

Mit 10 Schülern des Karl-Theodor-Liebe-Gymnasiums (DK0KTL), die sich in drei Tagen auf diese Aktion vorbereitet hatten, begann 8:00 Uhr gutgelaunt der Countdown.

Nachdem DL2AWTs Auto beladen war, ging es auf den Weg zum Hauptbahnhof Gera, mit der RB nach Ronneburg, für einige Schüler die erste Bahnfahrt ihres Lebens, und dann zum BUGA-Parkplatz in der Weidaer Straße in Ronneburg, idealer Ausgangspunkt für Halden-Wanderer. Unseren Afu-Bollerwagen mit allem Zubehör bestückt, Masten etc. auf die Gruppe verteilt und los ging es.

Wie zu sehen ist, teilweise ziemlich stark bergan, aber mit immer besser werdender Aussicht auf das Gelände der BUGA2007.

Die Temperatur lag mittlerweile über 25°C, so dass auf dem Plateau erst mal eine Pause notwendig war.

Obwohl die Fernsicht nicht besonders war, hat man aus 373m Höhe einen aufregenden Überblick über Ostthüringen, bis zum Erzgebirgskamm, ins Altenburger Land und bei guter Sicht bis Leipzig. Drei QRP-Sationen wurden aufgebaut: 70cm, 2m und FT817 mit W3DZZ und X200.
Entsprechend gut war das Angebot an Repeatern im 2m- (6 Relais) und 70cm-Band (>11 Relais). Leider waren wenige Anrufer an unserer Aktion interessiert. DK0KTL und DN3AG brachten es gemeinsam auf insgesamt 36 QSOs. Unsere Vielfunkerin Yasmin unter DL0YLX/ DO5YES brachte je 35 QSOs in ihr Log und hat damit die Erstaktivierung gesichert – DL2AWT, DL0DIX und DJ2AX steuerten acht QSOs bei.

 

Hier ist das gesamte Equipment
schon wieder zusammengepackt,
der Abstieg hinab ins Tal
ist vorbereitet
Ankunft am Bahnhof –
alle geschafft…

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen YLs und OMs, die mit uns gefunkt haben, obwohl es ein Wochentag war, die Zeit mit 11:00 Uhr bis 15:00 MESZ nicht funkfreundlich und „nur“ Newcomer am Mikrofon waren, die erste Erfahrungen sammeln wollten. Mir bleibt der traurige Beigeschmack, dass unsere vielen Berufsfunkamateure nicht (mehr) ernsthaft an Kommunikation bzw. an der Entwicklung von Nachwuchs für unser Hobby interessiert sind.
Bilanz: Für unsere Newcomer war es ein Super-Tag bei herrlichem Wetter in der Natur bei dem auch gefunkt wurde. Körperlich ging es ganz schön an die Substanz, aber der Aufstieg hat sich gelohnt. Kurzwellenbetrieb mit QRP hat zu dieser Zeit wenig Chancen, wenn die OPs nicht über genügend Erfahrung verfügen. Unsere Netzstromversorgung war leider nicht erfolgreich. Herzlicher Dank geht an DL2AWT, der das Material transportierte mit uns die Halde bestieg und den ganzen Tag als Helfer zur Verfügung stand!!!

73!

Peter, DJ2AX/DK0KTL

X20-Klubstationen mit Sonder-DOK 12ØDIX

Anlässlich des Otto-Dix-Jahres 2011 sind vom 15.02. bis zum Jahresende 2011 zwei der Klubstationen des OV X20 – DLØDIX und DKØGER – mit dem Sonder-DOK 12ØDIX QRV. In diesem Jahr wird der 120. Geburtstag des Künstlers begangen, und wir freuen uns sehr, dieses Ereignis auf unseren Kommunikationswegen in der Welt bekannt machen zu können und den großen Sohn der Stadt Gera zu ehren.

Hier auf unserer Webseite werden die Aktivitätstage der beiden Calls  aktuell veröffentlicht. Wer von unseren X20ern gern selbst den  Sonder-DOK in die Luft bringen möchte, wende sich bitte an Peter, DJ2AX (für DLØDIX) und Torsten, DL4APJ (für DKØGER).

18.09.2010: Tag der Offenen Tür am Flugplatz Gera-Leumnitz

Die Firmen und Flugsportvereine, die am Flugplatz Gera-Leumnitz ihr Domizil haben, hatten zum Tag der Offenen Tür eingeladen. Wir als DARC-Ortsverband Gera haben zwar nicht primär mit dem Flugsport zu tun, gehören aber als seit Jahren am Platz ansässiger Verein schliesslich auch „irgendwie“ 😉 dazu und nutzten diesen Tag, um unser interessantes und anspruchsvolles Hobby zu präsentieren, einiges von unserer Technik vorführen und Interessenten mit Informationsmaterial zu versorgen.

Der 18.09.2010 war mal wieder so ein Tag, wo man sich fast hätte „zerteilen“ müssen, um an allen interessanten Events teilzunehmen: neben dem Tag der Offenen Tür in Gera-Leumnitz fand auch eine ebensolche Verstaltung im Amateurfunkzentrum in Baunatal statt, ausserdem läuft traditionell am dritten Samstag im September der Thüringen-Contest. Nun ja, alles kann man nicht haben, aber unsere Präsentation in Gera-Leumnitz sollte sich doch mit der Teilnahme am Thüringen-Contest  verbinden lassen.
Der Flugplatz liegt zwar mit ca. 310 m über NN für Geraer Verhältnisse recht günstig und frei, allerdings war unser Standort auf dem Veranstaltungsgelände ein echter Kompromiss zwischen ausgezeichneter Erreichbarkeit im Publikumsverkehr und günstigen HF-Verhältnissen für den Contestbetrieb.

Wir bauten unseren kleinen Stand direkt unterhalb des Towers auf: so kamen eine Menge Besucher bei uns vorbei und schauten sich unsere Aktivitäten interessiert an. Allerdings konnten wir dadurch natürlich keine Riesen-Antennenkonstruktionen entfalten – es fand schliesslich reger Flugverkehr statt, und wir wollten die Flugleitung nicht mit mehreren Yagis vor dem Fenster verärgern – so gaben wir uns mit einer X-50-Antenne auf einem 4m hohen Stativmast zufrieden.

Unter diesen Bedingungen kann man natürlich keinen Spitzenplatz im THR-Contest erreichen – dazu sitzt man in Gera sowieso viel zu weit östlich, um möglichst viele Thüringer DOKs zu erreichen – aber für uns zählte diesmal mehr der olympische Gedanke: Dabeisein ist alles – und Hauptsache, unser DOK X20 ist möglichst häufig vertreten.

Hier einige Bildimpressionen:

Fazit für uns: wir haben ein gutes Stück Öffentlichkeitsarbeit geleistet und so unseren Verein und unser Hobby präsentiert. Nun wissen eine ganze Menge mehr Menschen von den Flugsportvereinen und aus Gera, was wir Funker so machen, somit ist das Ziel der Veranstaltung erreicht.

Vielen Dank an alle X20er, die Zeit gefunden haben, den ganzen Tag (DL2AWT, DL4APJ) oder auch nur zwei, drei Stunden (DO4RD, DG1ASL, DO9AR, DL5ARG) an  dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Juni 2010: PROWO bei DK0KTL

Die Übersetzung für Uneingeweihte: PROWO heißt Projektwoche. Hauptziel war die Vorbereitung der drei Newcomer Yasmin, Felix und Philipp auf die Amateurfunkprüfung Klasse E.

Yasmin ist Schülerin der Klasse 9, die beiden Jungens beenden die Klasse 8. Vollkommen freiwillig wollten alle drei die Prüfung ablegen und hatten deshalb schon im April drei Wochenenden am Jugendlehrgang des Distriktes W in Zeitz zur Vorbereitung teilgenommen. Danach gab es jede Woche einen kompletten Satz Prüfungsfragen (Betrieb, Vorschriften, Technik), den jeder zu Hause bearbeiten konnte und den DJ2AX nach Korrektur zurückgab.

Und dann die PROWO: das Thema „Mittelalter“ passte nicht so gut, aber wir hatten für den 19.06.2010 die Prüfung in Dresden angepeilt. Täglich vier Stunden Arbeit am PC mit dem Programm AfuP von A36. Zur Auflockerung konnten wir uns am 15. und 18.06. mit dem Sonderrufzeichen DL60DARC melden.

Beobachtung an DL60DARC Die Deltaschleife für 40/30/20m

 

Unsere kleine Antennenfarm mit Wetterhütte

Dazu wurde eine kleine Antennenfarm aufgebaut und trotz sehr starker Störung durch die Elektroanlagen der Schule stehen reichlich 250 QSOs im Log. Parallel dazu unterstützte uns ein Kollege und Aris und Chris aus der 11.Klasse, die harten Arbeiten für den Wiederaufbau unserer WX zu leisten.
Es steht eine schicke Wetterhütte und die Sensoren am Gebäude sind wieder aufgebaut. Nach den Sommerferien wird hoffentlich wieder alles im Intrenet laufen und neu die Wetterdaten per APRS übertragen.

Höhepunkt die Fahrt zur BNetzagentur nach Dresden am Sonnabend, 19.06.2010:

 Vor der BNetzagentur in Dresden Schnell noch ein Blick in den Katalog

Insgesamt waren fast 20 Kandidaten zur Prüfung angetreten. Die ausnahmslos jüngsten Teilnehmer waren unsere Gerschen Fettguschen.. Vier Kandidaten haben die Prüfung nicht bestanden, darunter auch die beiden Jungs.

Yasmin hat die Sache souverän bewältigt und wartet nun auf ihre Zulassungsurkunde. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Ich wünsche Yasmin immer einen QSO-Partner, wenn sie auf einer unserer Frequenzen auftaucht!

73 – Peter, DK0KTL/DJ2AX

16.05.2010: 16. Powertriathlon in Gera

Am Anfang stand im vergangenen Jahr ein Gespräch zwischen Gert DL5ARG und seinem Hausmitbewohner Martin Ertel vom TSV 1880 Gera-Zwötzen. Martin fragte an, ob wir Funkamateure eine Möglichkeit sähen, die Geraer Sportfreunde während des alljährlichen Powertriathlons funktechnisch zu unterstützen. Für die 2009er Veranstaltung kam die Anfrage ein wenig kurzfristig, aber für die 2010er Auflage des Geraer Powertriathlon fand sich nach kurzer Abstimmung eine kleine Gruppe Funkamateure zusammen, die diese Aufgabe übernahm: Gert DL5ARG , Winni DL2AWT, Torsten DL4APJ sowie vom OV X25 Hermsdorf als erfahrene Unterstützer von Sportveranstaltungen Ilona DG1ASK und Rolf DL2ARH.

Ein erstes Gespräch mit dem Org-Leiter des Geraer Triathlon Jens Winter fand am Rande unseres April-OV-Abends statt. Die weiteren Abstimmungen erfolgten per E-Mail, und am 28.04.2010 trafen wir uns bei angenehmen Frühlingswetter im Hofwiesenpark, um die technische Machbarkeit zu prüfen. Alles funktionierte zu unserer vollsten Zufriedenheit, und so konnte der Tag des Events kommen.

Bereits um 07:00 Uhr morgens (an einem Sonntag!) fanden wir uns am Hofwiesenbad ein und bauten unsere Technik auf. Die Leitstation übernahm Ilona DG1ASK – sie hat diese Aufgabe bereits mehrfach zum Holzlandlauf in Hermsdorf sehr professionell gemeistert. Unterstützt wurde sie auch hier von Rolf DL2ARH. Winni DL2AWT hatte am gegenüberliegenden Ausgang des Hofwiesenbades Position bezogen und meldete jeweils den erfolgten Start zur Leitstation und zur Zeitnahme, die die Funkgespräche parallel mithörte. Gert DL5ARG stand in Untermhaus am Hofgut und berichtete über Platzierungen und Ereignisse von der Laufstrecke, Torsten DL4APJ befand sich an der Wendeschleife der Radstrecke, konnte dort die Ordner unterstützen und ebenfalls über aktuelle Platzierungen und den Wettkampfverlauf berichten.

Hier einige Bilder:

Fazit auf neudeutsch: eine „win-win-situation“ – soll heissen: alle beteiligten Partner haben etwas positives aus der Zusammenarbeit mitgenommen.

Die gestellten Aufgaben des Veranstalters:

– Synchronisierung der Starts mit der elektronischen Zeitnahme (Funkverbindung durch die Hofwiesenschwimmhalle),

– Gewährleistung des Informationsflusses zwischen den Sparten und dem Gesamtleiter Jens Winter zur Erhöhung der Sicherheit der Sportler im WK und zur Verbesserung der Koordinierung der org. Abläufe,

– Weitergabe von Informationen über den jeweiligen Wettkampfverlauf an die Zentrale (Sprecher)

konnten exakt und ohne Probleme erfüllt werden. Wir Funkamateure haben neue Erkenntnisse über den Ablauf von Sportveranstaltungen in dieser Größenordnung gewonnen und haben uns positiv in der Öffentlichkeit präsentiert. Und ganz nebenbei hat es uns auch richtig Spaß gemacht!
Nochmals vielen Dank an die Funkfreunde, die sich aktiv an der Unterstützung dieser Sportveranstaltung beteiligten.

Hier noch zwei Presseberichte aus der OTZ vom 17.05.2010:

 

08.08.2009: Funkaktivität zum XIII. Europäischen AN-2-Treffen

Am Rande des 2009er Thüringentreffens in Gera-Leumnitz sprach uns Peter Künast, Inhaber mehrerer am Flugplatz ansässiger Firmen und Hauptorganisator des XIII. European AN-2-Meeting an, ob wir eine Möglichkeit Erstellensehen würden, unser Hobby und unseren Ortsverband anlässlich dieser Grossveranstaltung zu präsentieren. Eine gute Idee, fanden wir, zumal bei solchen Gelegenheiten der Anteil technisch interessierter Besucher doch höher ist als bei einem „normalen“ Volksfest.

Eine kleine Gruppe von OV-Mitgliedern (Peter DJ2AX, Winni DL2AWT, Torsten DL4APJ, später kam noch Jens DO6AP dazu) hatte sich zu den geplanten Aktivitäten verständigt und am Rande des August-OV-Abends alles noch einmal präzisiert sowie letzte Abstimmungen mit dem Organisationsteam getroffen.

Dank der passenden Ausweise

war es kein Problem, uns und unserer Equipment (Pavillon, Tische, Stühle, Antennen, Masten, Geräte usw.) mit dem PKW aufs Veranstaltungsgelände zu bringen. Prima Sache – besten Dank!
Bereits am Vorabend der eigentlichen Hauptaktivität (Flugschau am 08.08.) war einiges los am Platz: eine ganze Reihe der Teilnehmer am AN-2-Treffen waren mit ihren Maschinen in den letzten Tagen angereist, und die Ballonfahrer zeigten mit einer Gruppenüberfahrt über den Flugplatz ein erstes Highlight.

Am Samstag gegen 10:00 Uhr bauten wir dann unser Domizil für den Tag auf. Unser Standort war recht günstig gewählt: direkt neben dem Haupteingang, also  Publikumsverkehr garantiert, aber trotzdem etwas zurückgesetzt, damit sich nicht alle fünf Minuten ein Gast in unseren Antennenabspannungen verfängt…

Unser Pavillon …dieVorschriften dürfen in diesen Tagen (AN-2-Meeting)
etwas grosszügiger ausgelegt werden. 🙂
Kalle DM3BJ besuchte uns mehrfach am Stand:
er war zum Event in „medizinischer Mission“ unterwegs
Peter DJ2AX brachte das Clubrufzeichen DL0DIX in die Luft,
doch manchmal kamen wir kaum zum Funken, weil so viel
Interessantes zu sehen war und buchstäblich
ein Ereignis das andere jagte…
Gleich nebenan: der OFC Gera mit interessanten Angeboten Die beiden hier wirken allerdings noch etwas unentschlossen:
Tandemsprung, Gästeflug in der AN-2, hmm oder doch lieber
das Ganze vom Boden aus betrachten…? 🙂

Die Flugschau am Nachmittag war ohne Zweifel der Höhepunkt der Veranstaltung.

Das am Platz ansässige Kunstflugteam

Dr.Gerd Beierlein (ehemaliger DDR-Kunstflugmeister und „Holzländer“, man verzeihe meinen Lokalpatriotismus…) /  Dieter Geipel zog alle Register und präsentierte einen umfassenden Einblick in ihr Können:

– Verbandskunstflug mit zwei Z-526 AFS oder
– Loopingsprung zweier Fallschirmspringer aus der Z-226 oder
– Ballonrammen mit den Zlins sowie
– Kunstflugvorführung von Gerd Beierlein mit seiner (selbstgebauten!) Hochleistungs-Kunstflugmaschine GB-202

Das war echte Spitzenklasse, und der Beifall des Publikums – ob Fachleute oder „normale“ Besucher – war der mehr als gebührende Lohn für diese Aktionen.
Für die, die in Gera nicht dabei sein konnten, hier ein kleiner Film von einem früheren Flug in Leumnitz, welcher auf YouTube abgelegt ist:

Der Lokalsender Gera-TV begleitete das Leumnitzer Event ebenfalls. Für alle, die (wie ich…) kein Kabel-TV empfangen, hier das Video auf YouTube:

Etwa 3.000 Besucher waren am Samstagnachmittag nach Gera-Leumnitz gekommen,

darunter auch  Dr. Norbert Vornehm, der Oberbürgermeister der Stadt Gera, der das Geschehen natürlich vom „Logenplatz“ oben auf dem Tower verfolgen konnte:

(erster v.l.: Dr. Norbert Vornehm, Geraer Oberbürgermeister;
3.v.l. Peter Künast, Hauptorganisator des AN-2-Meeting)

Diversen Flugvorführungen der angereisten AN-2-Teams, Fallschirmabsprüngen usw. folgte am späten Nachmittag noch ein Formationsflug von 15 AN-2-Maschinen, der als neuer Weltrekord beim GUINESS-Buch der Rekorde eingereicht wird (bisheriger Rekord: 8 AN-2-Flugzeuge gemeinsam in der Luft). Beim Überflug einer solchen Anzahl dieser Maschinen lief wohl so manchem Zuschauer ein wohliger Schauer über den Rücken….

Später gab es dann die Gelegenheit, die Start- und Landebahn zu überqueren und die geparkten „ANNAs“ mal ganz aus der Nähe zu bestaunen. Da waren wir natürlich dabei!

Das Spektrum reichte vom sehr spartanischen Original-Innenleben der AN-2 bis hin zur „Salonvariante“ einer Maschine aus LY (Litauen), deren dänischer Eigner für sich und seine Familie quasi ein fliegendes Wohnzimmer mit heller Ledercouch, Hausbar, Fernseher und zwei Hängematten äusserst bequem ausgestattet hatte

In der Presse war für den Abend die Ankunft eines Luftschiffes angekündigt. Nun, wir waren gespannt:, und dachten an die Vorbeifahrt eines Zeppelin NT von Hamburg auf dem Weg nach Friedrichshafen/Bodensee:

Allerdings handelte es sich hier um kein Luftschiff, sondern um einen Heissluftballon in Luftschiff-Form (mit Propellerantrieb), der in diesen Wochen auf Werbetour für ein Versandhaus in Deutschland unterwegs ist:

Diese Wolkenfront

(in Erfurt zu den Domstufen-Festspielen schüttete es zu diesem Zeitpunkt wie aus Kannen…) war verantwortlich dafür, dass die geplante Abendfahrt der Ballöner  leider abgesagt werden musste. Ein Dämmerungssprung von drei Fallschrimspringern mit Pyrotechnik-Unterstützung sowie das Ballonglühen um 22:00 Uhr entschädigten uns allerdings mehr als genug und waren ein würdiger Ausklang dieses tollen Tages!

Unser Fazit: es hat allen Teilnehmern richtig Spass gemacht, eine solche Veranstaltung hautnah und mittendrin mitzuerleben. Zum Funken sind wir manchmal kaum gekommen, weil es so viel zu sehen und zu bestaunen gab!

Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei den Organisatoren dieses Treffens bedanken: bei Peter Künast als Hauptorganisator, beim Ostthüringer Fallschirmsportclub Gera e.V. und natürlich – last, but not least! – bei Bernd Pulzer vom Osterland Ballonteam, mit dem uns ja bereits eine mehrjährige freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet. Diese Veranstaltung  war ein echtes Highlight im Jahr 2009!

Nachbetrachtungen zum 8. Thüringer Burgenaktivitätstag am 01.05.2009

Der Ortsverband Gera X20 als Herausgeber des Thüringer Burgen-Diploms hatte wiederum alle interessierten Funkfreunde eingeladen, am 01.05.2009 Funkbetrieb mit ihrer Amateurfunkstation auf einer Thüringer Burg / einem Thüringer Schloss zu machen oder auch vom Heimat-QTH aus Burgenstationen zu arbeiten.

Der  Burgentag ist ja immer eine gute Gelegenheit, noch fehlende Punkte für das Thüringer Burgendiplom zu erreichen oder die nächst höhere Stufe – die Sticker oder auch das Schmuckbrett – anzugehen. Vorteil des Burgentages: die „Jäger“ müssen nicht auf die QSL-Karten der Burgenstation warten, sondern können ihren Antrag zusammen mit einem Logauszug (bevorzugt in elektronischer Form) einsenden. Dazu sind natürlich ebenfalls die Kontrolllogs der Burgenaktivierer notwendig, um deren Einsendung wir auch nachträglich alle Aktivierer herzlich bitten:

Peter Eichler DJ2AX
Birkenweg 13
D-07639 Tautenhain
E-Mail: dj2ax (at) darc.de

44 Aktivierungsmeldungen gab es bis zum Vorabend des Burgentages – das ist ein neuer Rekord! Und die Aktivität auf den Bändern zeigte, dass auch am 8. Burgentag das Interesse ungebrochen ist. Mit einem Event dieser Art scheinen wir eine Vielzahl unserer Funkfreunde zu erreichen: Thüringer Burgennummern sammeln oder verteilen ist eine überschaubare und auch ohne Riesenaufwand sehr erfolgversprechende Angelegenheit.

Es fallen Parallelen zu den DARC-QSO-Partys auf: auch hier ist mit einfachen und überschaubaren Mitteln für den „Durchschnittsamateur“ ein Erfolgserlebnis zu erzielen, Relaisbetrieb ist erlaubt, was für ungünstige Lagen bzw. antennengeschädigte OMs oft die einzige Möglichkeit der aktiven Teilnahme ist. Natürlich gibt es immer Stimmen, die sich gegen eine solche – nach ihrer Meinung qualitätsmindernde – Absenkung der Einstiegshürden aussprechen. Aber, liebe Funkfreunde: lasst uns aktiv den HAM-SPIRIT leben und Toleranz üben, jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten – das Gemeinsame sollte im Mittelpunkt stehen, und nicht das Trennende. Hw?

Hier nun einige Bildberichte von Aktivierern:

Peter  DJ2AX aus dem OV X20 Gera hatte sich mit mit seinen Newcomern zwei Burgen vorgenommen. Hier sein Bericht:

Schulfunkstation beim Burgentag

Das Team von DK0KTL aus dem Vorjahr mit Yasmin, Wiebke und Peter wurde durch Felix aus Klasse 7 verstärkt, weil in diesem Jahr zwei Burgen auf der Liste standen. Am Morgen hatten wir in Gera noch Regen, aber am ersten Ziel, auf Burg Ranis (THB006), erwartete uns schon die Sonne.

Mit Genehmigung der Schlossverwaltung durften wir im ersten Hof der Burg aufbauen. Hier die entfaltete UKW-Station (ein Klick auf die Bilder öffnet eine vergrösserte Ansicht):

Die Newcomer arbeiteten auf 2 m und vergaben neben DN3AG auch die Rufzeichen DL0DIX und DK0KTL. Nebenbei konnte DJ2AX ein paar 80m-QSOs ins Log bringen. Erstaunlich war, dass Ranis außerhalb THR kaum bekannt ist!

Funken macht doch richtig Spass! Die Gerätschaften sind verstaut, Aufbruch zur nächsten Burg

Für den Nachmittag stand das nur 1km entfernte Schloss Brandenstein (THB138) auf dem Plan, weil es dort ein Schlosscaffe gibt, allerdings nur am Wochenende geöffnet. Also abbauen, auf den nächsten Berg, wieder aufbauen. Wir wurden freundlich von den Schlossbesitzern, Familie Kahl begrüßt.

Brandenstein ist in guter Tip: bei schönem Wetter ein toller Blick von der Schlossterrasse bis Saalfeld und auch HF-mäßig viel besser als im Burghof von Ranis, weil rundum alles frei ist.


Der Sonnenschutz fürs Display verbirgt leider immer einen OP. Das Wappen und der Leitspruch von Brandenstein könnten direkt auf unser Hobby übertragen werden:

LIEBE zum Funk, aber auch zu unseren Newcomern. Macht Funkbetrieb aus Freude und zum Erhalt unserer Bänder, also antwortet auf jeden Anruf!

MUT zu ungewöhnlichen Lösungen, weg von unserem Kastendenken, z.B. bei der Einsteigerlizenz, die wieder eine „echte DO“ sein könnte.

GEDULD, es ist eine Freizeitbeschäftigung! Das Rufzeichen bei schwierigen Conds langsam und mehrmals buchstabieren, wir haben doch Zeit und Verständnis für einen Anfänger, bei dem es nicht so schnell geht wie bei einem OM mit goldener DARC-Ehrennadel 🙂

Bilanz: ein herrlicher Tag mit schönem Wetter, Hobby an der frischen Luft, den Amateurfunk und zwei THBs in der Öffentlichkeit bekannt gemacht und ganz nebenbei 75 QSOs in FM, weniger auf den umkämpften Relais, und 104 QSOs auf Kurzwelle.

Dank an die vielen Stationen, die mit dabei waren! Es könnte in diesem Jahr ein neuer Teilnahmerekord werden,  awdh bis zum 9. Burgentag am 1. Mai 2010!
Der erste Diplomantrag der „neuen Saison“ war schon per e-mail eingetroffen, als wir wieder zu Hause waren.

DL0DIX /  DK0KTL / DN3AG / DJ2AX


Torsten DL4APJ aus dem OV X20 hatte geplant, ebenfalls zwei Burgen zu aktivieren. Hier der Bericht:

Zweimal Erstaktivierung: THB-178 Schloss Frauenpriessnitz und THB-177 Schloss Endschütz

Da in der Liste der Thüringer Burgen und Schlösser noch fast ein Drittel „jungfräuliche“ THB-Nummern zu verzeichnen sind, hatte ich für den 2009er Burgentag zwei Erstaktivierungen geplant. Der OV X20 hatte wegen des am 09.05.09 in Gera stattfindenden Thüringen-Treffens bereits am Burgentag das Distriktscall DL0THR zur Verfügung – so wurde es natürlich bei dieser Gelegenheit gleich in die Luft gebracht.

Am Vormittag stand das Schloss Frauenpriessnitz (THB-178) auf dem Plan, keine 15km vom Heimat-QTH entfernt. Eine Besichtigung im Vorfeld brachte die Erkenntnis, dass das Schloss Frauenpriessnitz sein Schicksal mit schätzungweise 80% der Thüringer Burgen und Schlösser teilt: sie liegen nicht „hoch droben auf dem Berg“, wie man sich das so landläufig vorstellt und wo man meist so etwas wie die Wartburg (THB-001) vor seinem geistigen Auge hat, sondern sie befinden sich oft mitten in Ortschaften in einer Talsenke, nur ein Turm hebt sich überhaupt aus der Umgebung heraus.

Also war auch hier wieder die maximal mögliche Ausnutzung der 500m-Grenze angezeigt, und am Orts- und Feldrand hinter der Agrargenossenschaft fand ich dann ein Domizil mit brauchbarer HF-Lage. (Weiter oben – am Windpark – wäre die Lage eventuell noch günstiger gewesen, allerdings produziert die Einspeisung der Windenergie ins öffentliche Netz im Empfänger einen deutlich hörbaren Störteppich, so dass die gewonnenen Höhenmeter wohl dadurch wieder zunichte gemacht worden wären. Oder – wie vor einigen Jahren in Dornburg – viele hören mich, aber ich kann leider nur die S9++ Signale aufnehmen.)

Das Schloss Frauenpriessnitz wurde Mitte des 13.Jahrhunderts als Zisterzienser-Nonnenkloster gegründet und im Bauernkrieg um 1525 zerstört. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde es wieder aufgebaut, wechselte im Laufe der Zeit  mehrfach den Besitzer und war dann bis zum Ende des 2. Weltkrieges schliesslich Staatsgut und Domäne. Eigentlich sollte das Schloss auf Befehl der sowjetischen Militärkommandatur komplett abgerissen werden, doch dies betraf dann lediglich einige Nebenhäuser und das Domänengebäude. Die Nutzung durch landwirtschaftliche Betriebe setzte sich bis in die Neuzeit fort.

Am Morgen zeigte sich das Wetter noch ziemlich trüb und diesig – sogar ein paar Regentropfen fielen – doch zum Mittag hin klarte es endlich auf und die Sonne kam heraus. Na, da macht das doch gleich doppelt soviel Spass, draussen am Funkgerät zu sitzen. Am Ende der knapp zweistündigen Aktivierung standen 27 QSOs im Log, fast ausschliesslich auf 2m-Direktfrequenzen. Es hätten auch durchaus noch ein paar mehr sein können, doch haben wohl noch zu viele OMs nur die bekannten Simplexkanäle S20-S23 in ihrem Funkgerät programmiert, und die waren zum Bersten belegt!
Dagegen liefen minutenlange CQ-Rufe z.B. auf 145.475 MHz leider ins Leere – schade… Lediglich auf einigen „OV-Frequenzen“ wie 145.350 MHz bin ich dann nochmal zum Zuge gekommen.

Gegen 12:45 Uhr Ortszeit verstaute ich dann meine Ausrüstung wieder im Auto und machte mich auf den Weg zur meinem zweiten Tagesziel: Schloss Endschütz  in der Nähe von Wünschendorf (THB-177).

Meine Bilder vermitteln leider nur einen sehr unvollständigen Eindruck von der Anlage, deshalb möchte ich direkt auf die Webseite des Rittergutes Endschütz verweisen: http://www.rittergut-endschuetz.de

Das Rittergut ist vor knapp 200  Jahren errichtet worden und hat seitdem sehr viele Höhen und Tiefen durchleben müssen. Vor einigen Jahren kaufte Frau Susanne Schmidt das brachliegende Anwesen und baute es mit viel Zeit, Kraft und Hartnäckigkeit zu einem lebendigen Denkmal der Ostthüringer Geschichte  und einer Begegnungs- und Veranstaltungsstätte vielfältiger Art aus. Hut ab vor so viel Engagement!

Aber ich war ja zum Funken hierhergekommen, und auch hier hatte meine Vorfeldrecherche ergeben, dass direkt am Schloss fast nichts zu machen ist. Selbst mit einem 20m-Mast hätten nur mässige Chancen auf weite UKW-Verbindungen bestanden – das QTH ist wohl zu nah am Elstertal.
Naja, wie auch immer: auch hier bot ein Standort am Ortsrand einen brauchbaren Kompromiss: 2m-Direkt-QSOs  waren – im Gegensatz zu Frauenpriessnitz – allerdings die Ausnahme, die allermeisten der 23 Verbindungen wurden über die Umsetzer DB0THA (Schneekopf) und DM0FI (Fichtelberg) abgewickelt. Zum Glück hatte sich am Nachmittag wenigstens etwas der Trubel auf den Relais gelegt, und man konnte halbwegs vernünftig arbeiten – was am Vormittag leider nicht der Fall war.

Fazit des Tages: es hat wieder sehr viel Spass gemacht, das Wetter passte dann doch noch hervorragend zur Outdoor-Aktivität, und ich habe nebenbei eine ganze Menge Neues über unsere nähere Umgebung und ihre Geschichte erfahren – und dies auch gleich noch an meine Funkpartner weitervermitteln – können.

DL0THR / DL4APJ


Jürgen  DF2AP vom OV X10 Arnstadt aktivierte die Burgruine Ehrenstein (THB-087).


Jürgen und seine Familie nutzten den Feiertag und das schöne Wetter gleich für einen Familienausflug, und dank Ausbildungsrufzeichen und einschlägiger Erfahrungen auf den Bändern konnte auch das jüngste Familienmitglied Hanna zum Mikrophon greifen.

Sein Resümee: „Das ist wirklich eine schöne Aktivität am 1.Mai. Wir hatten gestern wieder einen prima Nachmittag und sind sicher im nächsten Jahr wieder mit dabei.“

Danke, lbr. Jürgen, für Deine aktive Teilnahme. Wir freuen uns schon auf den Burgentag 2010!

Antennenaufbau auf THB-085 Antennenaufbau auf THB-085
Erprobte Portabelausrüstung: FT-817 und Dathe-Akkupack Loggen: Jürgen DF2AP und Hanna DN2AP
Und hier selbst am Mike (trotz pile-up: Hanna, DN2AP ufb Versorgung der Crew durch die XYL

Nicht weniger als 13 (!) Burgen und Schlösser in Ostthüringen hatten sich Konni DL4LRM aus Y28 und Jo DL3ARM aus S38 vorgenommen. Die Runde begann an der Wasserburg Schkölen (THB-143) und ging weiter über Burg Camburg (THB-058), die Dornburger Schlösser (THB-054/-070/-071) und die Kunitzburg bei Jena (THB-039). Leider verhinderten sowohl diverse Umleitungen auf den Strassen zwischen den Burgen als auch technische Probleme mit dem Akku, dass die ursprünglich geplante Zahl der Aktivierungen erreicht werden konnte.

Jo DL3ARM schreibt weiter: „Insgesamt hat die Sache Spass gemacht. Danke Euch für die Idee und Organisation der Diplom-Infos etc. – hat sicher viel Arbeit gemacht. Konny DL4LRM hat sich gefreut, die Bedingungen fürs Burgendiplom nun wohl erfüllt zu haben und wird es sicher beantragen.“


Alfred DH5AO aus dem OV X14 arbeitete am Burgentag 2009 von Burg Scharfenstein (THB-078). Hier sein Bericht:

„Hallo Peter,
anbei der Bericht (Log) über meinen Ausflug als DA0SL (S-DOK 800BS) und DH5AO (X14) auf die Burg Scharfenstein (THB-078). Leider muss ich auf aktuelle Fotos verzichten. Den Akku der Digitalkamera hatte ich vergessen zu prüfen. Er war leer, hi! Aber Bilder der Burg finden Interessierte ja im Internet.
(z.B. hier und hier – Ergänzung vom Webmaster X20)

Der Tag war trotzdem auch für den OP recht erfolgreich: den Sticker 50 werde ich demnächst beantragen, wenn ich alles zusammengestellt habe. Einige Stunden an der frischen Luft bei so prächtigem Wetter taten einem Urgroßvater recht gut. Die Funkerei vom Parkplatz der Burg aus hatte natürlich auch das Interesse der zahlreichen Burgbesucher geweckt. Vielleicht mache ich in den nächsten Sommermonaten mal ein Ausflug zu THB-080 (Schloss Bischofstein). Bisher hat sich niemand von da gemeldet. Ich werde das rechtzeitig ankündigen und versuchen, über das Thüringenrelais bzw. den Hohen Meißner auf 2m zu kommen.
Bis dahin erst mal Schluss für heute. Beste Grüße aus Beuren und danke für Deine Arbeit bei der Logauswertung und Diplomverteilung.

Alfred, DL0SL/DH5AO “

Vielen Dank, lieber Alfred, für den Bericht, und viel Erfolg für die geplante Aktivität von THB-080 Schloss Bischofstein.


 

Peter DL1AXB aus dem OV X31 Suhl hatte sich die Burgruine Straufhain (THB-162) ausgesucht:

„In diesem Jahr wollte ich selbst eine Burg aktivieren, und es sollte auch eine Erstaktivierung sein. In der Nähe von Streufdorf ist mir in der Vergangenheit immer eine Burgruine aufgefallen, und es war mein Vorhaben, diese Ruine mal zu besuchen. Warum nicht zum Burgentag? Also die Unterlagen vom OV X20 studiert und festgestellt, dass es sich um die Burgruine Straufhain handelt und noch keine Aktivierung vorlag.

Ein Problem gab es jedoch, diese Burgruine kann nicht mit dem Auto erreicht werden.

Da ich aktiv SOTA/GMA betreibe, hatte ich kein Problem mit der benötigten portablen Technik, und einen kleinen Handwagen besass ich auch.

Bei leicht nebligem Wetter kamen meine XYL und ich am Fuße des Berges an. Der Wagen wurde schnell beladen, und der Wegweiser zeigte eine Strecke von 1 km. Also kein Problem – dachten wir.

Der Aufstieg war eine Qual. Die Waldwege aufgeweicht und steil. Mit einem Rhythmus  – 20m Schieben und Ziehen, eine Minute nach Luft schnappen  – erreichten wir endlich die Burg. Der An- und Ausblick aber entschädigte uns von der Anstrengung des Aufstiegs.  Nach der Kritik meiner XYL, ich hätte wie immer die ungünstigste Route herausgesucht, ging es an den Aufbau der Station. Umgebautes 2-Meter-Mobilfunkgerät mit 10 W HF, eine HB9CV und eine 6-el-Yagi jeweils an einen Glasfibermast war die Ausrüstung.

Zwischen 10:00 und 16:00 Uhr machte ich dann vorwiegend Funkbetrieb über das Schneekopfrelais (DB0THA). Trotz der günstigen Lage entsprach die Ausbeute auf direktem Weg nicht meinen Erwartungen.

Gegen 16:00 Uhr wurde die gesamte Technik wieder verpackt und der Rückweg angetreten. Dieser Rückweg brachte zwei Erkenntnisse.

  1. Meine XYL hatte Recht, es gab einen besseren Weg
  2. Ein Wagen lässt sich bergab nach schlechter beherrschen, als bergauf.

Vorhaben fürs nächste Jahr: Wieder mitmachen und für mich eine „altersgerechte“ Burg aussuchen.

vy 73  – DL1AXB (Peter)“

vy 73  – DL1AXB (Peter)“

Lieber Peter: vielen Dank für Deinen ufb Bericht und die Bilder – man konnte die Anstrengungen des Tages quasi live miterleben. Für die Zukunft wünschen wir Dir und Deiner XYL weiterhin viel Erfolg und viel Energie für weitere Burgenaktivierungen.


Aus dem OV X30 Ilmenau erreichte uns von Roland DL4ME folgender Bildbericht:

Burgenaktivität vom Schloss Elgersburg THB 085

Das Team von X30, in diesem Jahr  mit Thomas (DL5MO), Danilo (DF4ZN), Frank (DL2FFW) und Roland (DL4ME), aktivierte zum 5. Mal das Schloss Elgersburg, THB 085.

Auf dem oberen Schlosshof wurde wieder eine X510 für 2m/70cm und eine Dipolantenne für 40 und 80m entfaltet.

Mit den verschiedensten mitgebrachten Equipments wurde auf 2m und 70cm über die Thüringer Relais und auf KW im 80- und 40m-Band zügiger Funkbetrieb durchgeführt, um den begehrten Burgenkenner THB 085 zu vergeben. Auch auf 20m gelangen einige QSO’s, u.a. mit RA3SK aus der Nähe von Moskau. Zum Schluss stehen insgesamt 131 QSO’s im Log.

Das Wetter zeigte sich in diesem Jahr, mal abgesehen von einem kurzen Nieselregen, von seiner besten Seite, sodass auch zahlreiche Schlossbesucher sich über unsere Hobby und die Burgenaktivität informierten.

Ein herzliches Dankeschön dem Bürgermeister der Gemeinde Elgersburg, der Wirtin der Schlossgaststätte und vor allem Burkhardt Senglaub für die Unterstützung.

Die folgenden Fotos sollen einen kleinen Eindruck von unserer Aktivität vermitteln.


Vielen Dank, lbr. Roland, für den Bericht und die Bilder – awdh zum Burgentag 2010!

Jens DM4JH aus W28 Dessau berichtet:

Burgenaktivität Kyffhäuser THB005

„Der Burgentag ist nun Geschichte! Wir hatten Kaiserwetter auf der alten Burg und einen sagenhaften Blick von da oben auf die schöne Landschaft des Kyffhäusers.
Dank des netten Personals auf der Burg durften wir uns direkt auf dem Gelände aufbauen, einen Urlaubsdipol für 40-20-15-10 nach E. Moltrecht, eine 2m/70cm Duoband HB9CV und eine logarithmisch periodische Yagi für FM. So war es uns dann auch möglich, die Burg in SSB auf 40m und 2m und in FM auf 2m und 70cm zu aktivieren. Es hat viel Spaß gemacht, nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

73 de DG1HVL (Hansi) DL3HWO (Herbert) und DM4JH (Jens)“

Vielen Dank nach Dessau für die Teilnahme am Thüringer Burgentag – wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

 

Dieter DO3AWE aus X11 Eisenach schreibt:

„Am 1.5. hatte ich wie angekündigt von 9:30 – 12:00 Uhr das Stadtschloß Eisenach THB 219 vom Cityparkhaus aktiviert. Da das Stadtschloß im Zentrum der Stadt liegt, hatte ich mich für das Parkhaus entschieden, das  im erlaubten Umkreis von 500 m liegt. Es besteht zu einem Teil aus dem historischen Straßenbahndepot und einem Anbau. Dank Dauerparkkarte konnte ich mich auf das oberste Deck stellen.
Der Schneekopf ist auf Grund der zurückgefahrenen Leistung von Eisenach nur schwer zu arbeiten, so dass ich auf den Inselsberg (70 cm ) und den Hohen Meißner ( 2m )  angewiesen war. In D-Star ging mangels aktiver Umsetzer gar nichts. Nur die Verbindung zur Wartburg konnte gehalten werden und wurde auch für Vorführzwecke genutzt.
Anfangs lief es schleppend. Nach 11 Uhr MESZ kamen die meisten Verbindungen zu stande. Als ich 12:10 Uhr QRT machte, ging es richtig los auf den
Relais und auf 145,500 MHz. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr etwas mehr Zeit habe.

Übrigens für alle Schatzsucher: in der Nähe meines Standortes ist ein Nano versteckt, das ich natürlich schon lange gefunden hatte.“

Vielen Dank für Deinen Bericht, lieber Dieter, und awdh zum nächsten Burgtentag bei hoffentlich besseren Randbedingungen.


Wolf  DM2AUJ aus dem OV X27 Zeulenroda hatte ebenfalls zwei Aktivierungen zum 2009er Burgentag geplant. Hier sein Bericht:

„Kurzentschlossen hatte ich mir vorgenommen, nun doch am Burgentag mitzumachen.

Schloß Burgk THB-029 und die Wysburg THB-139 befinden sich in der Nähe meines /a-QTHs und sind schnell zu erreichen. Da ich als Single-OP startete, konnte ich nicht viel Aufwand treiben. Im Gepäck waren eine FD4 von DX-Wire (die geht besser und ist lange nicht so schwer, wie die von anderen Herstellern), eine 8el.Yagi für 2m, ein 18m Spieth-Mast (nicht voll ausgefahren) und der gute alte IC706. Stromversorgung aus der KFZ-Batterie.

Wie schon festgestellt, sind die HF-Standorte nicht so gut, wie man es sich oft vorstellt. Die Burgen wurden ja wohl auch nach anderen Gesichtspunkten erbaut.

Auf Schloß Burgk mußte ich auch die 500m Distanz in Anspruch nehmen. Es ging aber dort besonders auf KW recht gut. Auch habe ich als alter CWer nach fast 40jähriger Amateurfunktätigkeit doch tatsächlich meine ersten SSB-QSOs auf 2m von dort gefahren. Ich war erstaunt, daß man mich in Hamburg und Bremen gehört hat. Insgesamt stehen 100 QSOs im Buch.

Nach dem Mittag traf ich mich mit der XYL auf der Wysburg. Die Ausnutzung der 500m Distanz dort hätte keine Vorteile gebracht. So stand ich direkt auf der Burganlage mitten im Wald und schaute ringsherum auf Hügel, die recht nah und wenigstens 100m höher waren.
Deshalb stehen auch nur ca. 30 QSOs im Buche, meist über Relais. Die XYL hatte sich ein paar Hausaufgaben mitgebracht, während ich versuchte noch ein paar QSOs zu machen. KW hatte ich aus Zeitgründen nicht erst noch aufgebaut.

Der Besuch auf der Wysburg war trotzdem sehr interessant. Während des Funkbetriebes waren gerade 3 Mitglieder des Wysburg-Vereins e.V. damit beschäftigt, den alten freigelegten Lehmbackofen gegen Nässe zu schützen. Ich erfuhr von ihnen viel über die Burg und die Arbeit des Vereins. Natürlich spendeten wir auch eine Kleinigkeit, denn jeder Euro ist willkommen. Wer mehr wissen will, der Verein hat eine sehr schöne Seite im Netz- www.wysburg.de.

Die QSLs sind schon in Auftrag gegeben und kommen 100% übers Büro.

Ich werde mal die Statistik abwarten. Vielleicht nächstes Jahr auf KW von der Wysburg, das ist bestimmt lohnenswerter.
Dann bis nächstes Jahr.

73
Wolf
DM2AUJ“

Lieber Wolf, auch für Deinen Bildbericht herzlichen Dank, und bis zum nächsten Jahr!


Ein Team von OMs aus dem OV X46 Saale-Holzland aktivierte wieder die Burgen THB-056 (Jagdschloss Hummelshain) und THB-145 (Wasserschloss Wolfersdorf). Hier die Bilder (tnx Jürgen, DL8GG):

 


Hier noch die Liste der Aktivierungsankündigungen vom 30.04.2009: 

THB-Nr. Name der Burg/des Schlosses Aktivierer, Anmerkungen OV
THB-001 Wartburg DM3AMK + Team, KW/UKW 07:00 – 10:00 UTC X11
THB-005 Burg Kyffhausen DG1HVL / DL3HWO / DM4JH, 2m FM und 40m SSB/CW W28
THB-006 Burg Ranis DL0DIX / DK0KTL / DN3AG / DJ2AX, vormittags, KW und UKW (auf UKW: Direkt-QSOs  bevorzugt) X20
THB-009 Leuchtenburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-023 Schloss Sondershausen DB3AO + DO5AR, bevorzugt 2m SSB/FM X13
THB-029 Schloss Burgk DM2AUJ, 2m FM/SSB, eventuell auch KW X27
THB-033 Schloss Posterstein DL2ASM X20
THB-036 Mühlburg DL8ALU und Team (zusätzlich wird eventuell noch THB-038 Burg Gleichen aktiviert) X16
THB-038 Lobdeburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-039 Kunitzburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-040 Burg Greifenstein DH8WLA, 2m SSB 07:00 – 10:00 UTC X24
THB-051 Burg Reichenfels DH1AT / DL3APJ / DK7NU / DL2AKE X27
THB-054 Altes Schloss Dornburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-056 Jagdschloss Hummelshain DL0HDF / DL3AQJ / DF5FO / DL2ASG / DL8GG X46
THB-058 Burg Camburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-070 Renaissanceschloss Dornburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-071 Rokokoschloss Dornburg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-074 Schloss Stadtroda DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-076 Wasserschloss Deuna DG0OCE X14
THB-077 Burg Gleichenstein DO1JO X14
THB-078 Burg Scharfenstein DA0SL / DH5AO X14
THB-079 Burg Bodenstein DO7WIN X14
THB-084 Schloss Talstein DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-085 Elgersburg DK0TUI (DL4ME / DL5MO / DF4ZN), KW 80m,40m u.U. 20m, CW/SSB/PSK,  2m/70cm FM X30
THB-103 Schloss Eisenberg DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-126 Schloss Tenneberg DL7EI X14
THB-138 Schloss Brandenstein DL0DIX / DK0KTL / DN3AG / DJ2AX, nachmittags, KW und UKW(auf UKW: Direkt-QSOs  bevorzugt) X20
THB-139 Wysburg DM2AUJ, 2m FM/SSB, eventuell auch KW X27
THB-143 Wasserburg Schkölen DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-143 Wasserburg Schkölen DL1AVU / DL1AXJ,  KW / 2m / eventuell 70cm X46
THB-144 Schloss Crossen DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-145 Wasserschloss Wolfersdorf DL0HDF / DL3AQJ / DF5FO / DL2ASG / DL8GG X46
THB-162 Burgruine Straufhain DL1AXB, 2m FM X31
THB-165 Schloss Ehrenhain DH6ARM: 06:00 bis 09:00 UTC 2m FM / SSB,  09:00 bis 11:00 UTC  70cm FM / SSB X39
THB-176 Jagdschloss
Bad Klosterlausnitz
DL3ARM / DL4LRM, 2m / 70cm FM/SSB, 80/40m SSB S38/Y28
THB-177 Schloss Endschütz DL0THR / DL4APJ (nachmittags) X20
THB-178 Schloss Frauenpriessnitz DL0THR / DL4APJ (vormittags) X20
THB-180 Schloss Buhla DF0WBS / DL6ATI X14
THB-184 Schloss Gehren DK0TUI / DL3APM 80/40m SSB/PSK auf 80/40m X30
THB-209 Schloss Hirschberg DL0LBS (DL1AYU / DL1ARD / DL1ALF),  vormittags 80m und 40m SSB, hier weitere Info X23
THB-213 Schimmersburg DL0KAH / DL2ARN, ab 13:00 UTC X42
THB-218 Schloss Tonndorf DL4MX, 80m / 2m X31
THB-219 Stadtschloss Eisennach DO3AWE, UKW via Relais und D-Star 433,450 MHz direkt X11
THB-222 Rittergutsschloss Kauern DG1ASL, 08:00 – 14:00  UTC X20
THB-229 Ruine Ebersburg DL5ZA und Team, 80m (eventuell 40m) und 2m, ab 08:00 UTC X08

(Danke an DF2AP, DJ2AX, DL1AXB, DL3ARM, DL4ME, DL8GG, DM2AUJ und DM4JH für die Bilder)

13.04.2009: Eröffnung der Freiluftsaison am Reuster Turm

Das Osterwetter 2009 war ja geradezu ideal für Aktivitäten in der freien Natur, und so musste unser kleines Treffen zur Saisoneröffnung am Fielddaystandort nicht unter Besuchermangel leiden. Mehr als 20 Funkfreunde aus unserem OV, aber auch – und das ist eine gute Tradition! – aus anderen Ortsverbänden in Thüringen und Sachsen kamen an den Reuster Turm, um neue Technik vorzustellen und auszuprobieren, um sich über Neuigkeiten im Hobby sowie Pläne für die nächsten Monate austauschen, oder auch um ganz einfach die Sonne und die frische Luft zu geniessen.

 

Peter DJ2AX hatte seinen wenige Tage vorher fertig gestellten Selbstbau-Transceiver Hobo von QRPproject mitgebracht und testete das Gerät gemeinsam mit Uli DL6UM an einer Groundplane. Funktionierte sehr gut – auf Anhieb gelang mit kleinster Leistung ein QSO mit ISØ auf 14 MHz. Im Juni wird Peter in LA unterwegs sein – da ist der Hobo-TRX natürlich mir dabei.

 

Auch unsere Funkfreunde aus dem Nachbardistrikt Sachsen hatten neue Gerätschaften im Gepäck: Andreas DL5CN zeigte Baugruppen seines neuen KW-Digital-TRX-Projektes und hatte ausserdem zwei Quadrokopter dabei, die dann natürlich auch in Aktion zu sehen waren.

Nachdem sich alle von der Flugtüchtigkeit der Geräte 😉 überzeugt hatten – dank ausgeklügelter und hochkomplexer Regelungstechnik funktioniert das auch ohne Eingriff des Piloten, der Quadrokopter hielt die Position trotz des recht böigen Windes sehr exakt – wirklich beeindruckend! – wurde ein 23cm-ATV-Modul installiert, welches dann Fernsehbilder aus luftiger Höhe zum Empfangsequipment von Winni DL2AWT übertrug.

Auch zum Thüringen-Treffen am 09.05.2009 in Gera-Leumnitz, welches unser OV gemeinsam mit dem OV Hermsdorf X25 ausrichtet, werden Quadrokopter zu sehen sein. Detailliertere Info für alle Technik-Interessierten gibt es zum Beispiel hier auf der Webseite www.mikrokopter.de.

Mit angeregten Gesprächen am und auf dem Reuster Turm klang der Ostermontag 2009 aus. Wir bedanken uns bei unseren Gästen für ihr Kommen und hoffen, dass es allen so viel Spass gemacht hat wie uns. Auf Wiedersehen zum Treffen des DARC-Distriktes X am 09.Mai in Gera-Leumnitz und/oder zu einem unserer Fielddays in der 2009er Saison.

Vielen Dank an Steffen DG0MG für die Übersendung seiner tollen Aufnahmen!

Torsten, DL4APJ

03.10.2003: Thüringer Burgentag erfolgreich!

Der erste Thüringer Burgentag war ein toller Erfolg! Am 3.Oktober 2003 sind viele OMs dem Aufruf des Ortsverbandes X20 gefolgt und haben eine Burg oder ein Schloß in ihrer Nähe aktiviert. Mindestens zwanzig Burg-Nummern waren deshalb auf den verschiedensten Bändern zu erreichen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die aktiv an der Aktion teilgenommen haben. Es hat großen Spaß gemacht, gemeinsam  einen Outdoor-Einsatz vorzubereiten und durchzuführen. So möchte sich die Crew vom Osterstein Gera (THB-028) herzlich bei Manfred, DK3SKM und seiner XYL bedanken, die unser Durchhaltevermögen mit selbstgebackenem Pflaumenkuchen und frischem Kaffee unterstützt haben.

Besonders beeindruckend war die große Resonanz vieler Funkamateure von Nord bis Süd auf dieses Angebot, so dass die Burgstationen teilweise richtige Pile-Ups abarbeiten mußten. Deshalb mußten oft die QSOs etwas kürzer ausfallen, und weitere Informationen zu den Burgen und Schlössern konnten kaum übermittelt werden. Leider ist die Verwaltung des Freistaates Thüringen nicht sonderlich interessiert, dass  Funkamateure kostenlos Werbung für unsere touristischen Ziele machen.

Wir sind sicher, dass damit vielen Stationen geholfen wurde, die Bedingungen für das Thüringer Burgendiplom zu erfüllen, wonach zehn verschiedene Burgen erreicht werden müssen. Die genaue Ausschreibung kann hier auf der nachgelesen werden, Diplommanager ist Jürgen, DL3ASJ.

Den Schwierigkeitsgrad und damit den eigenen Anspruch an den Wert des Diploms definiert jeder selbt, indem er sich auf bestimmte Bänder oder Betriebsarten beschränkt!  Wenn doch noch einige Burgen fehlen, bleibt die Hoffnung auf weitere Portabel-Aktivitäten im Laufe des Jahres, besonders fleißig ist in dieser Hinsicht Sten, DL1ATR.

Vielleicht gibt es im Jahr 2004 wieder einen Burgentag? Ursprünglich wollten wir damit dem erwarteten Bundesfunkertag 2003 etwas Thüringer Prägung verleihen. Als dann der Funkertag plötzlich am 14.06.2003 angesetzt wurde, entstand die Idee für den Thüringer Burgentag.
Bist du an einer Neuauflage im Jahr 2004 interessiert, egal ob als Burgbesetzer oder Dipolmsammler, bitte eine kurze Nachricht an DK0KTL@ DB0HDF oder eine e-mail an die Organisatoren.

Unser OV war als Veranstalter spitzenmäßig vertreten! Neben den oben genannten waren aktiv (hoffentlich habe ich keinen vergessen, dann sri!)

DG1ASL, DO6AP Osterburg Weida (siehe Bilder unten)

DL3WJ, DL2ASM  Posterstein

DM3BJ  Lobdeburg, Wasserburg Tinz :-))

DL1ATR, DL3ASJ    Weidmannsheil und Hummelshain

DL5ARG, DJ2AX, DN3AG  Osterstein Gera (siehe Bilder unten)

Gäste waren DO4RD und DL2AWT , hätten noch mehr sein können, in unserem Log stehen leider nur wenige X20er!

Einige Bilder der Crew auf Schloß Osterstein (THB-028) in Gera:

 

 

Und auf der Osterburg in Weida (THB-010, nicht verwechseln mit Osterstein in Gera…)


waren DG1ASL und DO6AP QRV:

73 i.A. Ortsverband X20 Peter, DJ2AX
(tnx Arne, DO2ASM, und Ralf, DO4RD für die Bilder)

24.05.2003: Frühjahrsfieldday am Reuster Turm

Bei herrlichem Wetter fand der Frühjahrsfieldday des OV X20 am Reuster Turm statt. Die Crew von DK0KTL nutzte den Fieldday, um Antennenvarianten für das Lighthouse-Event in Peenemünde zu testen.

Es wurde Funkbetrieb auf den Kurzwellenbändern sowie auf 2m und 70cm durchgeführt, außerdem gab es  Empfangstest auf 10 GHz in ATV. Ein besonderes Highlight war die Vorführung von 24 GHz-Technik durch Andreas, DL5CN.

Natürlich kamen auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz.

05.05.2002: Fieldday: „Europatag der Schulfunkstationen“ am Reuster Turm

QRV auf allen Bändern von 3,5 MHz bis 10 GHz: so sah es zum Fieldday im Mai 2002 am dem Reuster Turm aus.
Der „Europatag der Schulfunkstationen“ findet alljährlich am 05.Mai statt. Im Jahr 2002 fiel dieser Tag auf einen Sonntag, so daß sich die Gelegenheit bot, diesen Tag als OV-Fieldday zu begehen.

Der Reuster Turm bietet eine schöne Aussicht auf das ehemalige Wismut-Gelände. Deshalb war er viele Jahre nicht für Besucher zugänglich.
Er liegt an der Straße von Ronneburg nach Reust – südlich von Ronneburg und ist über die Autobahn-Abfahrt Gera-Leumnitz oder Ronneburg zu erreichen.
Seine Höhenlage, ein Imbiss-Stand und die Mitgliedschaft von OM’s aus dem OV Gera im Turmverein bieten gute Voraussetzungen als UKW-Standort für uns Funkamateure.