23.05.2017: Mining Activity MA-DL-110 Schmirchauer Höhe

Rentner haben niemals Zeit…  Oder lag es an der mangelnden Kondition, dass sich keiner fand, der mitten in der Woche mit auf die Schmirchauer Höhe (377 mNN) wandern wollte? Bei angenehmen Temperaturen leicht über 20°C machte ich mich deshalb allein ab BUGA-Parkplatz Forststraße auf den 2,4 km langen Weg.

Bis auf die drei kleinen Anstiege gut zu begehen und ich war wirklich ganz allein… Auf dem Plateau war als Hauptaufgabe die Kontrolle der Namenstafeln für unsere verstorbenen OV-Mitglieder vorzunehmen, die im Herbst fehlerhaft waren.
Auf der großen Übersichtstafel ist der Fehler noch nicht korrigiert, aber die Tafeln sind auf der Rückseite des Grubengleuchtes in der vierten Reihe von oben korrekt angebracht.
Lutz, DL3WJ, Buschi, DM4YUJ,Gerd, Y26YJ, Gert, DL7VGP, und Joachim, DL1AMG, haben nun endlich ihren Gedenkort erhalten.

Auf dem Berg bot sich selbstverständlich auch eine Bergbau-Aktivität an, da die Halde unter MA-DL-110 geführt wird. Die Ausbeute war spärlich, außer DM3BJ und DL2AWT, die mein Vorhaben kannten, waren auf den vielen Relais nur drei OMs aus der Mittagsruhe zu locken.

Bergab gings schneller als bergauf, so dass am Markt in Ronneburg noch Zeit für ein Eis blieb.

Glück auf und 73!

Peter DJ2AX

Zum Gedenken an unsere verstorbenen Funkfreunde

Leider mussten wir in den vergangenen Jahren Abschied von Funkfreunden nehmen, die oft über viele Jahre den Amateurfunk in Gera und Umgebung geprägt haben.

Wir möchten ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. Da eine Reihe von Ihnen in ihrem Leben nicht nur mit dem Amateurfunk, sondern auch mit der WISMUT verbunden waren, lag es nahe, die auf der Schmirchauer Höhe entstehende begehbare Landkarte des Bergbautraditionsvereins (BTV) Wismut zu nutzen.

Hier auf dieser Seite sind weitere Bilder und Erläuterungen zur Schmirchauer Höhe zu finden.

Wir haben dort gegen eine Spende an den BTV Wismut jeweils einen Gedenkstein für unsere verstorbenen Funkfreunde anlegen lassen:

– Walter Prösdorf, DL2ASJ

– Werner Pautsch, DL2BQW

– Arno Schimmel, DL2ARN

– Wolfgang Götze, DL2AWG

– Gerd Urban, Y26YJ

– Lutz Weise, DL3WJ

– Hans-Jürgen Buschendorf, DM4YUJ

– Gert Pfleger, DL7VGP
– Joachim Dorfner, DL1AMG

Begehbare Landkarte auf der Schmirchauer Höhe

Im Rahmen der Renaturierung der ehemaligen WISMUT-Bergbaulandschaft rund um Ronneburg wurden in den Jahren 2004-2006 die früher weithin sichtbaren Abraumhalden bei Reust

und Paitzdorf

in die Tagebaurestlöcher (z.B. Lichtenberg) und z.T. auch in die Schächte verfüllt. Das übriggebliebene Material wurde umgelagert, so dass eine künstliche Erhebung, die Schmirchauer Höhe, entstand.

Mit  der Gestaltung der Neuen Landschaft Ronneburg anlässlich der BUGA 2007 entwickelten sich so einige interessante Objekte. Aber auch nach dem Ende der BUGA gab es auf der Schmirchauer Höhe keinen Stillstand. So präsentiert sich seit einigen Jahren auf dem Schmirchauer Balkon eine Ausstellung von Förderturm-Modellen des ehemaligen Ostthüringer Bergbaureviers.

Im Jahre 2012 kam dann noch als weithin sichtbares Zeichen ein Metallkonstrukt in Form eines Grubengeleuchts dazu, welches aus Spendenmitteln des Bergbautraditionsvereins WISMUT errichtet wurde. Von dort oben kann der Besucher seinen Blick über das Gessental und die nähere und weitere Umgebung schweifen lassen.

Es entstand eine begehbare Landkarte auf der Schmirchauer Höhe, wo mit Hilfe von Namens- und und Firmensteinen der Umfang der unterirdischen Schächte sowie die Ausdehnung der Tagebaue deutlich wird. Die Ortschaften des Reviers sind ebenfalls durch entsprechend beschriftete Steinblöcke markiert.

Unter dem Motto „Mein Name für die Schmirchauer Höhe“ hat der BTV WISMUT eine Spendenaktion ins Leben gerufen, wo frühere Mitarbeiter, Arbeitskollektive usw. sich mit einem Stein und einer Namensplatte verewigen lassen können.

In diesem Zusammenhang kam uns die Idee, für alle unsere Funkfreunde, die nicht mehr unter uns weilen, ebenfalls ein solches Andenken zu schaffen, zumal eine eine Reihe von ihnen in ihrem Leben nicht nur mit dem Amateurfunk, sondern auch mit der WISMUT verbunden waren.

Auf der Seite „Silent key – Zum Gedenken an unsere verstorbenen Funkfreunde“ kann man die Namenssteine dieser OMs sehen.

Vielen Dank an Peter DJ2AX und Winni DL2AWT für das Bereitstellen ihrer Bilder.