Jürgen Heiland DL1ATY sk

Uns erreichte die traurige Nachricht, dass unser Funkfreund Jürgen Heiland DL1ATY Mikrophon und Taste für immer aus der Hand gelegt hat.

Jürgen war seit fast 50 Jahren aktiver Funkamateur. Die erste Amateurfunkgenehmigung erhielt er 1968 – damals noch in der Berufsausbildung – als DM3WSN an der Klubstation der SDAG Wismut in Schlema.
Anschliessend war er bei DM3FJ QRV, der Thüringer Klubstation der SDAG Wismut in Ronneburg.

In den Folgejahren war Jürgen unter dem Rufzeichen DM4ZUJ maßgeblich am Aufbau und der Ausgestaltung der Klubstation DM4UJ in Gera beteiligt.

Nach Rufzeichenumstellung im Jahre 1980 und Umzug der Klubstation in die „Kurt-Keicher-Schule“ hat sich Jürgen unter dem neuen Call Y57YJ maßgeblich für die Nachwuchsgewinnung im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Junge Funker“ und als Telegrafie-Ausbilder engagiert.

Wir werden sein Andenken immer in Ehren bewahren und ihm einen Gedenkstein auf der Schmirchauer Höhe widmen.

Mach’s gut, Jürgen – Du wirst uns fehlen… 🙁

 

Zum Gedenken an unsere verstorbenen Funkfreunde

Leider mussten wir in den vergangenen Jahren Abschied von Funkfreunden nehmen, die oft über viele Jahre den Amateurfunk in Gera und Umgebung geprägt haben.

Wir möchten ihnen ein ehrendes Andenken bewahren. Da eine Reihe von Ihnen in ihrem Leben nicht nur mit dem Amateurfunk, sondern auch mit der WISMUT verbunden waren, lag es nahe, die auf der Schmirchauer Höhe entstehende begehbare Landkarte des Bergbautraditionsvereins (BTV) Wismut zu nutzen.

Hier auf dieser Seite sind weitere Bilder und Erläuterungen zur Schmirchauer Höhe zu finden.

Wir haben dort gegen eine Spende an den BTV Wismut jeweils einen Gedenkstein für unsere verstorbenen Funkfreunde anlegen lassen:

– Walter Prösdorf, DL2ASJ

– Werner Pautsch, DL2BQW

– Arno Schimmel, DL2ARN

– Wolfgang Götze, DL2AWG

– Gerd Urban, Y26YJ

– Lutz Weise, DL3WJ

– Hans-Jürgen Buschendorf, DM4YUJ

– Gert Pfleger, DL7VGP
– Joachim Dorfner, DL1AMG

Begehbare Landkarte auf der Schmirchauer Höhe

Im Rahmen der Renaturierung der ehemaligen WISMUT-Bergbaulandschaft rund um Ronneburg wurden in den Jahren 2004-2006 die früher weithin sichtbaren Abraumhalden bei Reust

und Paitzdorf

in die Tagebaurestlöcher (z.B. Lichtenberg) und z.T. auch in die Schächte verfüllt. Das übriggebliebene Material wurde umgelagert, so dass eine künstliche Erhebung, die Schmirchauer Höhe, entstand.

Mit  der Gestaltung der Neuen Landschaft Ronneburg anlässlich der BUGA 2007 entwickelten sich so einige interessante Objekte. Aber auch nach dem Ende der BUGA gab es auf der Schmirchauer Höhe keinen Stillstand. So präsentiert sich seit einigen Jahren auf dem Schmirchauer Balkon eine Ausstellung von Förderturm-Modellen des ehemaligen Ostthüringer Bergbaureviers.

Im Jahre 2012 kam dann noch als weithin sichtbares Zeichen ein Metallkonstrukt in Form eines Grubengeleuchts dazu, welches aus Spendenmitteln des Bergbautraditionsvereins WISMUT errichtet wurde. Von dort oben kann der Besucher seinen Blick über das Gessental und die nähere und weitere Umgebung schweifen lassen.

Es entstand eine begehbare Landkarte auf der Schmirchauer Höhe, wo mit Hilfe von Namens- und und Firmensteinen der Umfang der unterirdischen Schächte sowie die Ausdehnung der Tagebaue deutlich wird. Die Ortschaften des Reviers sind ebenfalls durch entsprechend beschriftete Steinblöcke markiert.

Unter dem Motto „Mein Name für die Schmirchauer Höhe“ hat der BTV WISMUT eine Spendenaktion ins Leben gerufen, wo frühere Mitarbeiter, Arbeitskollektive usw. sich mit einem Stein und einer Namensplatte verewigen lassen können.

In diesem Zusammenhang kam uns die Idee, für alle unsere Funkfreunde, die nicht mehr unter uns weilen, ebenfalls ein solches Andenken zu schaffen, zumal eine eine Reihe von ihnen in ihrem Leben nicht nur mit dem Amateurfunk, sondern auch mit der WISMUT verbunden waren.

Auf der Seite „Silent key – Zum Gedenken an unsere verstorbenen Funkfreunde“ kann man die Namenssteine dieser OMs sehen.

Vielen Dank an Peter DJ2AX und Winni DL2AWT für das Bereitstellen ihrer Bilder.